Wiedergeboren, ja oder nein?

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Gut zu wissen, dass wir wissen, dass wir nichts wissen!

Haben wir alle schon einmal gelebt und werden auch wiedergeboren? Ist alles ein nie endend wollender Kreislauf? Kann es wahr sein, dass Menschen von einem früheren Leben berichten können? Es machten ganz normale Menschen einen Test und unternahmen mit Hilfe einer international anerkannten Rückführungstherapeutin, unter Hypnose eine Reise in ihr angebliches Vorleben. Dabei tauchten sie in eine Welt ein, die spannender und überraschender nicht sein kann. Dieses andere Leben liegt zum Teil Hunderte von Jahren zurück. Ist es Einbildung, oder ist es real? Zwei Probanden, beide stark ausgeprägte Realisten, stellten sich zur Verfügung und von einer möchte ich hier berichten. Von einer 28 jährigen Innenarchitektin mit dem Namen Anne! Sie erzählte, während sie unter Hypnose lag, dass sie Mitte des 16. Jahrhunderts auf einer Burg im Elsass lebte. Sehr detailgetreu schildert sie ihr Leben auf dieser Burg, beschreibt Räume, die Umgebung und andere Details! Sie war in ihrem jetzigen Leben noch nie in dieser Gegend und hatte auch noch nie von dieser Burg gehört! Sie berichtete weiter, dass sie ein unehelicher „Bastard“ sei und ihr Vater vom Burgherren in einem Verließ gefangengehalten wurde, bis er dort verstarb. Sie selbst wurde dort auch nur geduldet! Als sie schwanger wurde, verließ sie ihr Geliebter, sie verlor das Kind und zog in eine andere, ihr fremde Gegend, wo sie 87jährig verstarb.

Danach wurden ihre Angaben durch Wissenschaftler und kompetente Sachverständige überprüft und die Gegend ausfindig gemacht. Gemeinsam mit einem Fernsehteam machten sie sich auf den Weg dorthin. Es kam zu einer sehr emotionalen Begegnung mit Annes früherem Leben. Die Umbauten, die man erst Anfang des 19ten Jahrhunderts durchführte, wurden von ihr sofort bemerkt, weil sie sich an den Originalzustand und auch an den inneren Kern der Burg genauestens und in allen Details erinnern konnte. Als sie vor dem Kerker stand, wo sie einst ihrem Vater das Essen reichte, brach sie endgültig zusammen. Den Weg dorthin fand sie auf Anhieb, ohne sich vorher zu orientieren. Als man sie nach ihrem eigenen Tod fragte, erzählte sie, genau wie der andere Proband, dem man dieselbe Frage stellte, dass sie ihren Tod als das schönste erlebt hat, was ein Mensch erleben kann. Sie spürte ein übermächtiges Gefühl von Wärme, Befreiung und Erlösung!

Bei dem anderen Probanden, einem Mann, verhielt es sich ähnlich. Er lebte nach seinen Aussagen vor ca. 150 Jahren als Beinamputierter Krüppel unter Mönchen und ernährte sich von deren Essensreste. Er verstarb dort im Kloster, als er Ende 20 war. Wie dem auch sei. Auch wenn wir 100%tig wüssten, dass wir alle eines Tages wiedergeboren werden, ist und bleibt der Tod eines geliebten Menschen ein Abschied für immer und somit von Trauer und Schmerz geprägt.

Warum sind wir uns eigentlich so sicher, dass der Mensch im hier und heute die eigentliche und endgültige Lebensform ist? Könnte es nicht sein, dass unser Körper nur eine Art Kokon ist, der zum „Reifeprozess“ oder Erhalt der Seele benötigt wird?

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