Die Frage aller Fragen

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traum-2Meine neueste „Traumerrungenschaft“ ist folgende:
Ich stehe mit einem mir völlig unbekannten jungen Mann (ca. 30 Jahre) auf einer Brücke und unterhalte mich. Ich selbst bin ca. 13 Jahre… Der Fremde, dass wusste ich, war ein Freund/Lebenspartner meiner Mutter… (!) Ich schaute ihm in die Augen und fragte: „Hast du meine Mutter wirklich geliebt?“ Er schaute mich an und sein Gesichtsausdruck wurde plötzlich sehr ernst und sein Blick fiel in eine schier endlose Traurigkeit. Mit: „Natürlich habe ich sie geliebt,“ beantwortete er mir meine Frage und seine Traurigkeit ging auf mich über!
Und genau mit dieser und ein paar Tränen in den Augen bin ich aufgewacht…

Gestern lag ich wieder einmal die ganze Nacht wach, weil mir der Traum nicht aus den Kopf gehen wollte… Heute bin ich mir „fast“ sicher, dass dieser mir fremde Mann, mit dem ich mich unterhalten hatte, der kleine 13 jährige Junge war… also ich selbst. Ich hatte mir die wohl berechtigte Frage aller Fragen selber gestellt… und… habe ich im hier und jetzt eine reale Antwort darauf? Warum muss ich so lange darüber nachdenken??? Warum erinnere ich mich nur an das Gekeife, die Beschimpfungen und die Schläge und nicht an die liebevollen Momente, die „durchaus“ stattgefunden haben?

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