Endlich eine richtige Familie

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traum-2Da waren drei Menschen… ein etwas jüngerer Mann, ein zweiter mittleren Alters und seine Frau, auch mittleren Alters. Obwohl sie mir fremd waren, verband mich mit ihnen eine tiefe Zuneigung…. ja, man könnte es auch Liebe und Vertrauen nennen. Sie machten mir den Vorschlag, mich in ihrer Mitte als Familienmitglied aufzunehmen. Sie wollte mir eine gute Schwester und auch gleichzeitig eine liebevolle Mutter sein… während sich ihr Mann als sorgender und beschützender Vater anbot. Der jüngere von ihnen meinte, er wäre von nun an mein Bruder, und wolle immer für mich da sein, egal wann ich ihn brauchte.

Ich war von soviel Selbstlosigkeit und Großherzigkeit so übermannt, dass ich vor lauter Freude nur noch Rotz und Wasser heulten konnte. Ja… zu ihnen wollte ich gehören und mit ihnen leben.

Ich wollte diese erfreuliche Nachricht meiner leiblichen (verstorbenen) Mutter überbringen, aber ich erreichte sie nicht. Ich stand vor ihrem Haus… dort brannte Licht, also musste sie Zuhause sein. Vor ihrem Haus lagen Übermengen von Bauschutt und der restliche Zugang wurde durch tiefe Gräben und von herumstehenden Baggern versperrt. Telefonieren konnte ich nicht… das kann ich in keinem meiner Träume.

So ging ich unverrichteter Dinge wieder zu meiner neuen Familie zurück… aber dieses mal ohne Tränen in den Augen, sondern im Glücksgefühl und mit aufrichtiger Liebe im Herzen.

Der Traum lässt mich einfach nicht los, weil ich mich frage, was mich damals in meiner realen Familie so angewidert hat, dass ich heute noch, nach über 60 Jahren mich einfach nicht mehr erinnern möchte. Leider habe ich den Schalter zum ausknipsen immer noch nicht gefunden.

Auf der anderen Seite… ich kenne die Gründe… vielleicht will ich sie nur nicht wahrhaben!?

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